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Steigen oder fallen die Immobilienpreise auf Mallorca?

Steigen oder fallen die Immobilienpreise auf Mallorca?

Im Südosten Mallorcas steigen die Preise seit Jahren — mit kurzen Pausen, aber ohne echten Einbruch. Wer auf einen Crash wartet, wartet in dieser Zone seit über zehn Jahren vergeblich.

Das klingt vielleicht nicht nach dem, was du hören willst, aber es ist die Realität, die wir als Agentur mit Sitz in Ses Salines jeden Tag erleben. Und es gibt gute Gründe dafür, die nichts mit Spekulation zu tun haben.

Warum die Preise im Südosten anders funktionieren

Die Zone Ses Salines, Santanyí und Campos hat eine Besonderheit, die sie von den meisten anderen Regionen auf Mallorca unterscheidet: Es wird fast nichts Neues gebaut. Der Großteil des Bodens ist als Rustikal-Land klassifiziert und steht unter Naturschutz — ANEI, ARIP, Küstenschutz. Die wenigen Baugenehmigungen, die erteilt werden, beziehen sich auf Renovierungen bestehender Gebäude, nicht auf Neubau.

Das Ergebnis: Das Angebot wächst nicht. Die Nachfrage aber schon — seit der Pandemie sogar deutlich. Deutsche, Schweizer und Österreicher, die Ruhe, Natur und Abstand vom Massentourismus suchen, landen früher oder später im Südosten. Und genau hier trifft begrenzte Geografie auf steigende Nachfrage.

Was du in den Portalen siehst — und was du nicht siehst

Die Angebotspreise auf Idealista, Fotocasa oder Kyero zeigen nur einen Teil der Wahrheit. Manche Objekte stehen dort seit Monaten — nicht weil der Markt schlecht ist, sondern weil der Preis unrealistisch hoch angesetzt wurde. Andere Objekte erscheinen gar nicht auf Portalen, weil sie direkt über lokale Agenturen verkauft werden, bevor sie online gehen.

Die Verkaufspreise — also was am Ende tatsächlich beim Notar bezahlt wurde — liegen in der Regel fünf bis fünfzehn Prozent unter dem Angebotspreis. Aber auch diese Verhandlungsspanne hat sich in den letzten Jahren verkleinert. Bei gut gepflegten Fincas in Top-Lage gibt es oft kaum noch Spielraum.

Was uns die letzten Jahre gezeigt haben

Wir führen kein offizielles Preisregister — dafür gibt es Notarstatistiken und den Catastro. Aber was wir aus unserer täglichen Arbeit in der Zone sagen können: Die Objekte, die vor fünf Jahren für 800.000 Euro weggingen, kosten heute deutlich mehr. Nicht weil jemand spekuliert hat, sondern weil es schlicht weniger davon gibt und mehr Leute sie wollen.

Die Pandemie hat einen Trend beschleunigt, der vorher schon existierte. Remote Work, der Wunsch nach Natur, die exzellente Fluganbindung von Palma — all das hat den Südosten als Wohnort für Dauerbewohner attraktiver gemacht, nicht nur als Ferienort.

Was das für dich bedeutet

Wenn du darauf wartest, dass die Preise fallen, musst du dich fragen: Warum sollten sie fallen? Das Angebot wird nicht größer. Die Zone wird nicht weniger attraktiv. Und die Bauvorschriften werden eher strenger als lockerer.

Das heißt nicht, dass du blind kaufen sollst. Es heißt, dass „warten auf den richtigen Preis“ in einer Zone mit struktureller Knappheit eine Strategie ist, die historisch nicht funktioniert hat. Was funktioniert: genau wissen, was du suchst, den realistischen Marktpreis kennen und schnell handeln, wenn das Richtige kommt.

Du möchtest eine ehrliche Einschätzung der aktuellen Preislage für deine Wunschzone im Südosten? Sprich mit uns — wir kennen den Markt nicht aus Berichten, sondern aus der täglichen Arbeit.


Rechtlicher Hinweis: Die in diesem Artikel enthaltenen Informationen dienen ausschließlich der allgemeinen Orientierung und stellen keine Rechts-, Steuer- oder Anlageberatung dar. Trotz sorgfältiger Recherche übernehmen wir keine Gewähr für Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Angaben. Gesetze, Vorschriften und Marktbedingungen können sich jederzeit ändern. Wir empfehlen, vor jeder Entscheidung einen spezialisierten Rechtsanwalt, Steuerberater oder Architekten vor Ort zu konsultieren. Villas y Fincas Mallorca verfügt über ein Netzwerk erfahrener Fachleute im Südosten Mallorcas und stellt auf Wunsch gerne den Kontakt her.

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