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Virtuell besichtigen auf Mallorca: Kann ich eine Finca kaufen, ohne sie gesehen zu haben?

Virtuell besichtigen auf Mallorca: Kann ich eine Finca kaufen, ohne sie gesehen zu haben?

Seit der Pandemie ist die virtuelle Besichtigung aus dem Immobilienmarkt nicht mehr wegzudenken. Viele Käufer fragen, ob man eine Finca auf Mallorca kaufen kann, ohne sie je persönlich gesehen zu haben. Die ehrliche Antwort: Technisch ja — rechtlich geht alles aus der Ferne. Aber ob es klug ist, ist eine andere Frage.

Was eine virtuelle Besichtigung leisten kann

Moderne 360-Grad-Touren, Videocalls direkt aus dem Objekt, drohnengestützte Außenaufnahmen — das ist heute Standard für gut aufgestellte Agenturen auf Mallorca. Wer aus München oder Hamburg nicht sofort anreisen kann, bekommt damit einen guten ersten Eindruck: Grundriss, Raumaufteilung, Licht, Zustand der sichtbaren Oberflächen.

Für die erste Vorauswahl ist das hervorragend. Wer zwanzig Objekte auf Idealista findet und daraus drei ernsthaft interessante identifizieren will, spart sich durch virtuelle Besichtigungen viel Reisezeit.

Was eine virtuelle Besichtigung nicht leisten kann

Das Entscheidende. Eine Kamera zeigt, was der Betreiber zeigen will. Sie zeigt nicht den Geruch von Feuchtigkeit in der Ecke hinter dem Regal. Nicht das Geräusch der Landstraße, das man auf dem Video nicht hört, weil der Ton komprimiert ist. Nicht die tatsächliche Zufahrtsqualität nach einem Regentag. Nicht das Gefühl, ob man auf diesem Grundstück ankommen will.

Wir haben in 20 Jahren im Südosten Käufer erlebt, die glaubten, eine Finca online verstanden zu haben — und beim ersten Vor-Ort-Besuch eine ganz andere Immobilie vorgefunden haben. Nicht weil jemand getäuscht hatte. Sondern weil die Dreidimensionalität, die Stimmung, die Nachbarsituation, der Wind, das Licht um 17 Uhr — all das durch ein Video nicht übertragbar ist.

Kann man den Kauf vollständig aus der Ferne abwickeln?

Ja — der gesamte rechtliche Prozess ist aus der Ferne abwickelbar. Reserva, Arras, Notartermin mit Vollmacht. Der Käufer muss dafür nie persönlich auf Mallorca erscheinen. Das funktioniert, wenn ein vertrauenswürdiger Anwalt, ein verlässlicher Property Manager und eine ehrliche Agentur im Spiel sind.

Was in der Praxis aber passiert: Selbst Käufer, die prinzipiell bereit wären, alles aus der Ferne zu machen, reisen vor dem finalen Commitment fast immer noch einmal an. Die Arras-Zahlung ist für die meisten der Moment, ab dem sie wirklich vor Ort sein wollen — weil sie das Objekt noch einmal mit anderen Augen sehen, nachdem sie die Due Diligence gelesen haben.

Was wir empfehlen

Virtuelle Besichtigungen für die Vorauswahl: absolut sinnvoll. Für den finalen Schritt vor der Reserva: mindestens ein persönlicher Besuch, idealerweise bei unterschiedlichem Wetter und zu unterschiedlichen Tageszeiten. Das ist keine übertriebene Vorsicht — es ist das Minimum, das man einem Kauf in diesem Preissegment schuldet.

Du bist gerade in der Vorauswahlphase und würdest gerne vorab eine virtuelle Besichtigung machen, bevor du nach Mallorca reist? Schreib uns — wir organisieren Videocalls direkt aus den Objekten, die uns wirklich kennen.

Rechtlicher Hinweis: Die in diesem Artikel enthaltenen Informationen dienen ausschließlich der allgemeinen Orientierung und stellen keine Rechts-, Steuer- oder Anlageberatung dar. Trotz sorgfältiger Recherche übernehmen wir keine Gewähr für Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Angaben. Gesetze, Vorschriften und Marktbedingungen können sich jederzeit ändern. Wir empfehlen, vor jeder Entscheidung einen spezialisierten Rechtsanwalt, Steuerberater oder Architekten vor Ort zu konsultieren. Villas y Fincas Mallorca verfügt über ein Netzwerk erfahrener Fachleute im Südosten Mallorcas und stellt auf Wunsch gerne den Kontakt her.

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